Text/Bilder von Dirk Meier (dme)  
 


46. Saison der Bayernliga 2008/2009
Der Rückblick

Die 46. Bayernliga-Saison seit Einführung dieser Spielklasse 1963 ist Geschichte. Sie war interessant, mit drei Entscheidungsspielen und drei Relegationspartien spannend und hat für einige Überraschungen gesorgt. Nach 306 gespielten Partien wurde die SpVgg Weiden souveräner und verdient Meister. Platz zwei ging etwas überraschend an den TSV Aindling, der in seinen 13 Jahren Bayernliga noch nie so gut abgeschnitten hat. Es folgen der FC Memmingen und die SpVgg Bayreuth. Von Platz fünf bis acht sind vier Aufsteiger zu finden und zwar: FSV Erlangen-Bruck, FC Ingolstadt 04 II, VfL Frohnlach und TSV Buchbach. Auf den weiteren rettenden Plätzen ab Position neun sind TSG Thannhausen, SpVgg Bayern Hof, FC Ismaning, SpVgg Ansbach und der 1. FC Bad Kötzting zu finden. Ein Novum waren die drei punktgleichen Teams Würzburger FV, SV Seligenporten und TSV Rain/Lech, die einen rettenden Rang, den Relegationsplatz und einen Abstiegsplatz belegten. Das hatte es in der Bayernliga seit 1977/78 nicht mehr gegeben, dass im Abstiegsbereich der Tabelle gleich drei Klubs punktgleich endeten. Damals standen die SpVgg Büchenbach, der VfR Neuburg/Donau und der 1. FC Herzogenaurach mit gleicher Punktzahl auf dem Relegationsplatz. In diesem Jahr war erst nach zwei Platzierungsspielen klar, dass der TSV Rain/Lech in der Bayernliga bleibt. In der dritten Partie entschied sich, dass neben den beiden Letzten 1. FC Schweinfurt 05 und dem FC Würzburger Kickers auch der Würzburger FV als dritter Verein absteigen muss. Das ist der Super-Gau für den Bezirk Unterfranken, der damit alle drei Bayernligisten verlor. Der SV Seligenporten musste in die Relegation, siegte da mit 3:0 gegen den FC Affing und mit 1:0 gegen die SpVgg Landshut. Damit bleiben die Klosterer eine zweite Saison in der Bayernliga. Mit den Würzburger Kickers stieg nur einer von sieben Aufsteigern ab. Knapp 200.000 Zuschauer in der Saison 2008/09, rechnet man die drei Entscheidungsspiele und die Partien der Relegation mit ein, zeigen, dass die Bayernliga nichts von ihrem Stellenwert und Ansehen eingebüßt hat. Der Zuschauer im Freistaat interessiert sich nach wie vor für die bayerische Eliteklasse im Amateur-Fußball. „Mit dieser Zahl im ersten Jahr nach der Spielklassen-Reform muss man zufrieden sein. Unser Wunsch wären 200.00 Besucher gewesen“, sagt Verbandsspielleiter Jürgen Faltenbacher aus Waldsassen. Dennoch ist die Bayernliga nach wie vor eine attraktive Marke. Daher war es so wichtig zu erkennen, wie die Bayernliga nach der Ligareform im vorigen Jahr angenommen wird. „Allen Unkenrufen zum Trotz konnte sich die Bayernliga als Spitzenprodukt unseres Verbandes ganz oben in der Skala halten. Wir sind auch von den Zuschauerzahlen her bundesweit sehr gut platziert“, ergänzt Faltenbacher. Der lobt auch die guten Schiedsrichter-Leistungen und den hervorragenden Schiedsrichter-Austausch mit Tschechien und Salzburg. Auch gab es für die Zuschauer tolle Spiele zu sehen. Das Niveau der Bayernliga konnte auf einem hohen Level gehalten werden. Mit sieben Aufsteigern ging es in die 46. Spielzeit. „Wie zu erwarten war sind die sieben Aufsteiger eine Bereicherung für unsere bayerische Spitzenliga gewesen“, fügt der Bayernliga-Spielleiter hinzu. Unter dem Strich überwogen die positiven Ereignisse die negativen bei weitem. Der Name Bayernliga zählt nach wie vor und das wird auch so bleiben.
 

 
 Spielwertungen durch das Sportgericht


0 Spielwertungen ggab es im Saisonverlauf. „Das ist sehr erfreulich, denn wir greifen ungern in die Tabelle ein“, sagt Heinz Ferber, Vorsitzender des Sportgerichts der Bayernliga aus Nürnberg. In der vorigen Saison mussten noch zwei Spiele umgewertet werden, weil jeweils Spieler nicht auf der Spielerberechtigungsliste standen. Mit Beginn dieser Saison wurde diese Liste abgeschafft. Daher bleibt zu hoffen, dass es keine Spielwertungen am grünen Tisch geben wird.
 

 Spieler und Trainer

1 Spieler hat keine einzige Minute bei seinem Verein gefehlt. Torhüter Thomas Geisler vom TSV Aindling war der einzige Dauerbrenner. Ältester eingesetzter Spieler war Torwart Thomas Penker (41) vom TSV Buchbach. Es folgen Ingo Walther (39) nun von der SpVgg Bayreuth und Altin Rraklli (38) von der SpVgg Bayern Hof. Der jüngste Kicker war Marco Krammel vom FC Ingolstadt 04 II, der erst am 29. August 2009 das 18. Lebensjahr vollendet. Auch Dominik Berchermeier aus Ingolstadt wird erst am 2. Juli 18 Jahre alt. Waldemar Schneider auf Hof wurde am 2. April volljährig.

494 Spieler wurden in dieser Saison eingesetzt, in der vorigen waren es 498 Kicker. Der FC Ingolstadt 04 II und die SpVgg Ansbach benötigten gleich 35 Akteure. Mit nur 21 Kickern kamen der 1. FC Bad Kötzting und der TSV Aindling aus. Die Rangfolge lautet: FC Ingolstadt 04 II (35), SpVgg Ansbach (35), SpVgg Bayern Hof (34), FC Würzburger Kickers (33), SpVgg Bayreuth (31), 1. FC Schweinfurt 05 (31), FC Memmingen (29), SV Seligenporten (29), TSG Thannhausen (29), SpVgg Weiden (29), Würzburger FV (28), FSV Erlangen-Bruck (25), TSV Rain/Lech (25), TSV Buchbach (24), FC Ismaning (24), VfL Frohnlach (23), TSV Aindling (21) und 1. FC Bad Kötzting (21).

33 Trainer, in der vorigen Spielzeit waren es 30, standen bei den 306 absolvierten Saison-Spielen an der Seitenlinie, entweder als Chefcoach, als Interims-Trainer oder nur in Vertretung. Die meisten Übungsleiter hatte der TSV Rain/Lech mit fünf verantwortlichen Anweisern. 14 Mal wurden Übungsleiter ausgetauscht und zwar bei acht Vereinen. Die Aufsteiger lagen bei den Wechselspielen mit 9 von 14 mit fast zwei Dritteln vorne. TSV Rain/Lech (5), FC Würzburger Kickers (2), SV Seligenporten (1) und FC Ingolstadt 04 II (1). Ansbach tauschte zweimal und die Klubs aus Schweinfurt, Ismaning und Bad Kötzting je einmal.

14 Trainer mussten vorzeitig ihren Stuhl räumen. Den Anfang machte Janos Radoki beim TSV Rain/Lech, der schon nach 18 Tagen gehen musste. Es folgte Rüdiger Mauder beim FC Würzburger Kickers. Dort übernahm Sportchef Dirk Zuechner den Trainerposten selbst, der im Winter von Predrag Uzelac ersetzt wurde. Auch Werner Dreßel wurde beim 1. FC Schweinfurt 05 der Stuhl vor die Tür gesetzt, sein Nachfolger ist der bisherige Co-Trainer Frank Lerch. Munter weiter ging das Wechselspiel beim TSV Rain/Lech. Auf Radoki (4 Spiele) folgte Wilfried Mayer (10 Spiele), für eine Partie Harald Mack und für vier Partien Josef Meier, der aber auch nur eine Übergangslösung war und zum neuen Jahr zuerst von Rigo Hof und dann von Kurt Kowarz abgelöst wurde. Harald Mack war zudem zwischen Radoki und Mayer noch zweimal als Interimstrainer an der Seitenlinie tätig. Die anderen Trainerwechsel: Wolfgang Beller für Walter Wanninger (Bad Kötzting). Horst Diller für Reiner Eisenberger und Hans-Jürgen Brunner für Diller in Ansbach, Joe Albersinger für Michael Wiesinger (Ingolstadt II), Karsten Wettberg für Uwe Neunsinger (Seligenporten) und Jörg Kurth für Bernd Weiß in Ismaning
 

   Schiedsrichter  

53 Schiedsrichter, darunter zehn Aufsteiger aus den Landesligen, haben die 306 Spiele geleitet. Erstmals kamen auch Referees auch aus den Nachbarländern Tschechien und Österreich mit den Regionen Salzburg und Oberösterreich zum Einsatz. 1357 (Vorsaison 1297) Mal zückten die Regelhüter die gelbe Karte. Die Referees zeigten 67 (52) Mal Gelb-rot, sprachen 32 (33) Platzverweise aus und verhängten 84 (99) Elfmeter. Die meisten Einsätze mit zwölf Begegnungen hatte Martin Vogler vom SV Wald, der seine Karriere beendet. Drei Unparteiische aus Tschechien und sechs aus Österreich waren im Einsatz. Landesliga-Referee Christoph Falterer durfte zum Ende seiner Laufbahn auch noch ein Bayernliga-Spiel leiten.
 
   Tore und Elfmeter  
 
910 Tore wurden erzielt (Vorsaison 839), ein Schnitt von 2,97 (2,74) pro Spiel. Damit wurde wieder der Wert von 2006/07 erreicht. Torschützenkönig der Bayernliga wurde Thomas Karg mit 24 Toren. Es folgen gemeinsam Srdan Stevanovic von der TSG Thannhausen und Mijo Stijepic vom FC Ismaning mit je 22 Treffern. 108 Mal stachen Joker und trafen ins Schwarze. Fünf Jokertore gelangen Michael Westermair (Aindling). Vier Mal netzten Manuel Fischer (Ansbach), Patrick Schönfeld (Erlangen-Bruck) und Sven Dießenbacher (Frohnlach) ein. Hier die Rangfolge der Vereine mit der Anzahl der Jokertore: FSV Erlangen-Bruck (13), TSV Aindling (11), SpVgg Ansbach (11), SpVgg Weiden (11), VfL Frohnlach (10), TSV Buchbach (8), Würzburger FV (8), 1. FC Bad Kötzting (6), TSG Thannhausen (5), 1. FC Schweinfurt (4), SV Seligenporten (4), FC Würzburger Kickers (4), SpVgg Bayreuth (3), SpVgg Bayern Hof (3), FC Ismaning (3), FC Ingolstadt 04 II (2) und TSV Rain/Lech (2). Mit Eigentoren halfen die Gegner 13 Mal nach. Zweimal ins eigene Netz traf Aleksandar Dmitrovic vom TSV Rain/Lech. Die Rainer produzierten insgesamt drei Selbsttore. Zweimal ins eigene Netz traf auch der FSV Erlangen-Bruck und der FC Ismaning. Mehrfach erfolgreich in einem Spiel waren: Stijepic erzielte gleich am ersten Spieltag beim 6:2 gegen den FC Ingolstadt 04 II vier Tore. Vier Mal jubeln durfte auch Thannhausens Srdan Stevanovic, der beim 4:1 gegen Schweinfurt alle Treffer erzielte. Je dreimal in einer Partie trafen: Stevanovic bei Thannhausens 4:0 gegen Bad Kötzting, Stijepic beim 4:2 von Ismaning gegen den Würzburger FV, Florian Wolf beim 6:0 von Ismaning gegen Thannhausen, Stefan Hillinger vom TSV Buchbach beim 3:1 gegen die Würzburger Kickers, Mario Schmidt vom TSV Aindling beim 6:0 gegen den TSV Rain/Lech, Alexander Geiger beim 3:0 von Weiden gegen Ansbach, Frank Wirsching beim 5:1 des Würzburger FV in Hof und Denis Dinulovic beim 5:3 des TSV Rain/Lech gegen Frohnlach.

8 Tore in einem Spiel gab es beim 6:2-Sieg des FC Ismaning gegen den FC Ingolstadt 04 II und beim gleichen Ergebnis zwischen Thannhausen und Würzburger Kickers. Vier Mal endeten Spiele mit 5:3 und zwar: 1. FC Bad Kötzting gegen FC Würzburger Kickers, SpVgg Weiden gegen Neuling TSV Buchbach, SpVgg Bayreuth ebenfalls gegen einen neuen Verein und zwar gegen den TSV Rain/Lech sowie das Aufsteigerduell Rain/Lech gegen Frohnlach. Das häufigste Ergebnis war ein 2:1 (52 Mal). Es folgen 1:1 (39), 2:0 und 1:0 (je 30), 0:0 (28), 3:1 (21), 3:2 (17.) und 2:2 (15).

84 Elfmeter verhängten die Schiedsrichter, 74 mal wegen Fouls und zehn Mal wegen Handspiel. 61 der 84 Strafstöße wurden verwandelt, eine Quote von 72,6 Prozent (Vorjahr 73,7). 23 Mal „streikten“ die Schützen, davon bei 21 Foul- und zwei Hand-Elfmetern. Thomas Geisler vom TSV Aindling wehrte vier Mal ab, Stephan Graßl vom 1. FC Bad Kötzting auch. Zweimal blieb Oliver Hassler vom SV Seligenporten Sieger. Elf weitere Torhüter hielten je einen Schuss vom Punkt. Bester Elfmeterschütze war Mijo Stijepic vom FC Ismaning, der sieben Mal traf aber auch zweimal verschoss. Es folgt Daniel Zaccanti (Bayern Hof) mit fünf Treffern bei 100 Prozent Quote. Miroslaw Spizak (Würzburger Kickers) verwandelte vier von fünf Strafstößen. Andreas Schumacher (Weiden) trafen dreimal vom Punkt. Genauso erfolgreich war Srdan Stevanovic (Thannhausen), der aber dazu vier Versuche benötigte. Gleich 13 Elfmeter gegen sich bekam der 1. FC Bad Kötzting. Allerdings konnte Tormann Stephan Grassl vier Mal abwehren und ein Schuss ging an die Latte. Vier Elfmeter parierte Thomas Geisler vom TSV Aindling. Mit zwölf Schüssen vom Punkte wurde dem FC Ismaning gleich ein Dutzend Elfmeter zugesprochen.
 

 
   Zuschauer  
 
193.425 Zuschauer strömten in die 18 Stadien, Schnitt 632 Fans pro Spiel. Damit ging der Besuch gegenüber der Vorsaison (704 pro Spiel) leicht zurück. Der Rekord wurde beim unterfränkischen Derby FC Kickers Würzburg gegen den Würzburger FV 3.650 Fans registriert. Auch das Hinspiel hatten schon 3.023 Besucher verfolgt. Am letzten Spieltag lockte der Absteiger 1. FC Schweinfurt 05 gegen den FC Ingolstadt 04 II noch 2.800 Anhänger an. Zum Eröffnungsspiel 1. FC Bad Kötzting gegen den FC Würzburger Kickers kamen immerhin 2.500 Fans. Die Minuskulisse von nur 120 Zusehern gab es bei der Partie der Ingolstädter Reserve gegen Frohnlach am Nikolaustag und bei den Würzburger Kickers gegen den SV Seligenporten. Zuschauerkrösus wurde am letzten Spieltag noch Schweinfurt mit einem Schnitt von 1.215. Es folgen Buchbach (1.143), Memmingen (905), Bad Kötzting (838), Würzburger FV (765), Bayern Hof (759) und Weiden (674). Am Ende dieser Skala befinden sich Thannhausen (454), Aindling (438), Ismaning (248), Ansbach (419), Seligenporten (329), Frohnlach (302) und Ingolstadt II (234). Es gibt Gründe für den leichten Rückgang der Besucherzahl. Durch die Reform der Ligenstruktur rückte die Bayernliga um eine Stufe nach hinten. Zudem stieg der bisherige Zuschauerkrösus 1. FC Eintracht Bamberg in die Regionalliga Süd auf. Übrigens war das Zuschauer-Interesse in der Regionalliga Süd mit 1.394 Anhängern pro Begegnung etwas mehr als doppelt so groß wie in der Bayernliga.
 
 
   Strafkarten  

0 rote Karten gab es für nur für zwei Vereine und zwar für den FC Memmingen und den SV Seligenporten. Ohne Hinausstellungen kam kein einziger der 18 Klubs über die Runden. Ohne Gelb-rote Karte blieb nur die SpVgg Ansbach. Fairstes Team ist der TSV Buchbach, gefolgt von Memmingen, Ansbach, Bayreuth, Thannhausen und Schweinfurt. Die weitere Rangfolge lautet: Ismaning, Hof, Weiden, Seligenporten, Würzburger Kickers, Bad Kötzting, Erlangen-Bruck, Würzburger FV, Ingolstadt II, Rain/Lech, Frohnlach, Weiden und Aindling. Die meisten Hinausstellungen kassierte Aindling (7 Gelb-rot, 4 Rot), Ingolstadt II (7/2), und Würzburger Kickers (5/3). Die meisten Verwarnungen mussten Frohnlach (105) vor Rain/Lech (100), Aindling (89), Würzburger FV (85) und Ingolstadt II (85) hinnehmen.

25 Punkte in der persönlichen Strafenstatistik sammelte Perparim Gashi vom Würzburger FV mit 14 gelben, zwei Gelb-roten und einer roten Karte. Gashi ist damit der „böse Bube“ der Bayernliga. Es folgt mit 21 Punkten Maximilian Mies vom TSV Aindling. An der Spitze der Gelb-roten Karten liegt Oliver Riley (3) vom VfL Frohnlach. Zwölf Akteure sahen zweimal die Ampelkarte. Zwei rote Karten sammelten Franz Hübl vom TSV Aindling und Tobias Strobl, der beim FC Ingolstadt 04 II aktiv ist.
 

   Serien  
 


16 Spiele in Folge ungeschlagen blieb der TSV Aindling. 15 Mal in Folge ohne Niederlage schaffte der Meister SpVgg Weiden. Die Aindlinger konnten auch noch eine Serie mit zehn niederlagenlosen Begegnungen aufstellen. Neun Mal in Folge nicht verloren gelang noch der SpVgg Bayreuth und dem FSV Erlangen-Bruck.

6 Siege am Stück gelangen dem TSV Aindling. Fünf Dreier hintereinander landeten die SpVgg Bayreuth, Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05 und die SpVgg Weiden.

15 Mal hintereinander nicht gewonnen hat der SV Seligenporten. 14 Mal ohne Dreier blieb der Würzburger FV. Die weiteren Serien ohne Sieg: 1. FC Schweinfurt 05 (12), TSG Thannhausen (8), FC Würzburger Kickers (8), 1. FC Bad Kötzting (2 x 7 Spiele), SpVgg Ansbach (7) und SpVgg Bayreuth (7).

6 Niederlagen am Stück hatte der TSV Rain/Lech zu verzeichnen. Fünf Spielverluste in Folge mussten der FC Würzburger Kickers, der Würzburger FV und der 1. FC Schweinfurt 05 hinnehmen.

5 Unentschieden hintereinander gelangen dem SV Seligenporten, der mit 14 Punkteteilungen auch den höchsten Wert der Bayernliga aufweist. 14 Remis erreichten auch der Würzburger FV und der FSV Erlangen-Bruck. Die Erlanger teilten vier Mal in Folge die Punkte.
 

 
  Tabellenführer  
 
4 Tabellenführer
durften sich an den 21 Spieltagen über den Platz an der Sonne freuen. Meister wurde die SpVgg Weiden. Auf Rang eins stand am häufigsten der Vorrundenbeste aus Weiden mit 24 ersten Plätzen. Seit dem 16. Spieltag gaben die Kicker vom Wasserwerk die Spitzenposition nicht mehr her. Die weiteren Leader lauten: FC Memmingen (5), FC Ismaning (4) und der 1. FC Bad Kötzting (1), der zum ersten mal in der Vereinsgeschichte für eine Woche lang Spitzenreiter war und zwar am dritten Spieltag.
 
 
   Entscheidungsspiele  
 
3 Entscheidungsspiele
um den Klassenerhalt, Relegationsplatz und den Abstieg mussten her. Der TSV Rain/Lech schaffte es mit zwei Siegen die Klasse als Neuling zu erhalten. 2:0 gegen den Würzburger FV und 5:1 gegen den SV Seligenporten, lauteten die Resultate. In der dritten Partie schickte Seligenporten den WFV mit 4:0 in die Landesliga Nord.

 
Von Dirk Meier (dme)